Ehrenamtliche Hospizhelfer

Hans Rave

Hans Rave - Ehrenamtlicher Hospizhelfer

Mein Weg zur Hospizarbeit: Nach meiner Pensionierung stieß ich auf das Angebot eines Hospizhelferkurses für Ehrenamtliche und besuchte diesen, seitdem bringe ich mich in der Hospiz-Gemeinschaft ein. Im Seminarhaus Domicilium nahm ich vorher an verschiedenen Veranstaltungen teil

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Die gute Atmosphäre im Team, die Arbeit für die Gäste und mit den Gästen, das schöne, helle und gut eingerichtete Haus, die wunderschöne Umgebung ... die Möglichkeit, das Sterben zu lernen ... etwas zu verschenken, nachdem ich ein Leben lang beschenkt worden bin.



Irmtraud Titus

Irmtraud Titus - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit: Durch das Sterben meines Mannes zuhause, habe ich für mich die wertvolle Hospizarbeit entdeckt. Seit 1997 bin ich im Hospizdienst in Österreich und Deutschland ehrenamtlich engagiert.

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Ich mag die selbsständige und verantwortungsvolle Tätigkeit und die Freiwilligkeit in der Hospiz-Gemeinschaft. Als wichtig empfinde ich, dass hier Körper, Geist und Seele Beachtung finden.


Bärbel Scholz

Bärbel Scholz - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit: Ehrenamt ist für mich seit meinem 30. Lebensjahr Bedürfnis und Verpflichtung im gesellschaftspolitischen Sinn. Zunächst in der Menschrechtsarbeit bei Amnesty International, dann in der außerparlamentarischen Organisation von Projekten ("Aktion für Toleranz") und danach in der politischen Arbeit im Stadtrat von Penzberg. Nach meinem beruflichen Wechsel hin zu freiberuflicher Tätigkeit war die Entscheidung zur Hospizarbeit geprägt von meiner spirituellen Entwicklung und von dem Gedanken an den Tod meiner Mutter, die im Alter von 61 Jahren starb, meinem jetzigen Alter. Eine Freundin empfahl mir das Domicilium und nach einem Gespräch mit Helena Snela war mein Entschluß gefaßt, mich hier einbringen zu wollen.

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Vielleicht ist "gefallen" nicht der richtige Ausdruck, eher bewegen mich einerseits die Gespräche mit Schwerkranken oder Sterbenden bzw. das Wachen bei ihnen. Zu erleben, wie sie in einem Prozess des sich zunächst Auflehnens gegen die Gewißheit befinden, in die letzte Phase des Lebens einzutreten, des sich dann langsam Hinwendens und Hinnehmens, sich Versöhnens, um dann häufig ruhig und in Frieden sterben zu können, ist etwas, was auch in mir etwas verändert. Was nicht heißt, dass dieser Prozess immer so verläuft.Und ich fühle mich bestärkt in meiner eigenen spirituellen Entwicklung durch die angebotenen Fortbildungen, die Gespräche mit anderen Hospizhelfern und Begegnung mit Referenten, die mich teilweise durch ihr Engagement tief berühren und bereichern.

Nicht zuletzt bedeutet es, die Arbeit in einer Gemeinschaft von Menschen, deren Bedürfnis es ist, Kranken und Sterbenden zu allerletzt ein kleines Stück "trotzdem noch in Würde zu leben" zu ermöglichen, bevor sie gehen.

Bibi Lücke

Bibi Lücke - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit: Ich bin seit mehreren Jahren Kandidatin für eine Herz-OP. Deshalb wollte ich Erfahrungen suchen, zu schwerer Krankheit, Sterben und Tod und zwar solche, die möglichst Vertrauen schaffen. Ein Hospiz, verbunden mit einem Seminar-/ Meditationshaus, wo Jeder, der kommt, herzlich willkommen ist, schien mir das Richtige zu sein.

Meine Tätigkeit/ mein Selbstverständnis: Soweit ich es kann, bin ich Mädchen für alles, das gerade gebraucht wird.Meine Aufenthalte hier hatten zur Folge, dass ich gerne mehr über die Pflege lernen wollte. Mit viel Unterstützung in der von mir absolvierten Ausbildung und hier in der Hospiz-Gemeinschaft beim praktischem Lernen wachse ich in diese Anforderungen langsam hinein.

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Zum Sterben und zum Tod habe ich noch nicht wirkliche Begegnung gefunden. Aber das Leben und Arbeiten hier gefällt mir gut und hat mir bisher schon sehr viel Freude und Bereicherung gebracht.

Barbara Böttcher

Barbara Böttcher - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit: Nach Überwindung einiger lebensbedrohlicher Krankheiten, nach einem Nahtod-Erlebnis, einigen Sterbebegleitungen naher Angehöriger und einer Ausbildung zur Heilpraktikerin für Psychotherapie, reifte in mir der Wunsch, meine diesbezüglichen Erfahrungen auch anderen Menschen zuteilwerden zu lassen. Im Sommer 2011 begann ich, mich über die Möglichkeiten zu informieren und fand im Internet das Domicilium. Mitte November 2011 stellte ich mich der Hospizleitung vor und begann meine Mitarbeit.

Meine Tätigkeit/mein Selbstverständnis: Inzwischen bin ich im Hospiz das „Mädchen für – fast – Alles“. Meine Tätigkeit erstreckt sich von der Essenszubereitung über Beschäftigungstherapie bis hin zur Pflegehilfe und Sterbebegleitung. Mir ist wichtig, einfach nur da zu sein und mitzuhelfen, wo Hilfe gebraucht wird.

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Die freundliche Atmosphäre, das freundschaftliche Miteinander unter den Kollegen und der Hospizleitung, der liebevolle Umgang mit den „Gästen“ sowie deren spür- und sichtbaren Zufriedenheit, ist für mich das Besondere an der Hospizarbeit im Domicilium. Der Energieaustausch ist ausgeglichen; am Ende der Arbeitszeit bin ich gleichstark wie am Morgen. Wie ich gebe, so erhalte auch ich.

Helga Gecks

Helga Gecks - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit:

Seit 1983 mein Vater starb, befasse ich mich mit dem Sterbeprozeß. Danach übernahm ich gesetzliche Betreuungen und unterstütze privat alte, hilfsbedürftige Menschen. Ich absolvierte einen Pflegekurs auf antroposophischer Basis, ein Hospizhelferseminar im Domicilium, übte mich in Zen-Meditation sowie einer Ausbildung zum Seelsorgebesiuchsdienst.
Seit März 2013 komme ich regelmäßig in die Domicilium Hospiz-Gemeinschaft als ehrenamtliche Hospizhelferin

Meine Tätigkeit/ mein Selbstverständnis:

Ich übernehme alle Aufgaben, die hier anfallen. Dabei ergibt sich eine zunehmende Sicherheit durch die konkreten Erfahrungen. Das gibt mir Mut im Gegenüber von fremden Personen und Problemen.

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders:

  • der würdevolle, achtsame Umgang miteinander
  • die Arbeit ohne Hektik
  • der Zeitrahmen meines Arbeitspensums
  • Zeit für Singen und Lachen, Spaziergänge mit den Gästen
  • Mitarbeitertreffen, Fortbildungen, Supervision, Biografiegespräche

Helga Popitz

Helga Popitz - Ehrenamtliche Hospizhelferin

Mein Weg zur Hospizarbeit: Ich bin 72 Jahre alt und lebe nach dem Tod meines Mannes im Jahr 1995 allein. Ich habe zwei erwachsene Söhne und wohne in Dietramszell in einer Wohnung mit Garten.
Ich war 25 Jahre als Erzieherin im heilpädagogischen Bereich tätig, so daß mir die Arbeit mit kranken Menschen vertraut ist.

Meine Tätigkeit/ mein Selbstverständnis: Seit 2005 arbeite ich einmal wöchentlich als ehrenamtliche Hospizhelferin in der Hospiz-Gemeinschaft von Stiftung Domicilium.
Schwerpunkte meiner Tätigkeit sind Kochen (immer wieder mal bringe ich bayerische Gerichte auf den Speiseplan), Singen (mit der Gitarre begleite ich gerne die bekannten Lieder), Tanzen und … einfach Da-Sein, um in Freiheit und Freude das zu geben, was niemand einfordern kann!

An der Hospizarbeit gefällt mir besonders: Dankbar bin ich für die Begegnungen mit allen Menschen in der Hospiz-Gemeinschaft. Die jeweils neuen Herausforderungen und Erfahrungen bereichern mich.
Dabei liegt mir das Zuhören, Beobachten und handeln mehr als viel reden oder schreiben!